Feuerwehrkapelle
Barterode

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Chronik der Feuerwehrkapelle Barterode

189319291933193519371939-45nach 1945194919521962bis 19711972197719781979198019821984198519861988199019921994199519961998200020012002200320042005200620102015

1893

Es gab schon vor der Jahrhundertwende, und zwar im Jahr 1893, einen Feuerwehr-Spielzug mit Pfeifern und Trommlern, der sich bis in die 30er Jahre verfolgen läßt.

1929

Den Ursprung der heutigen Blaskapelle sehen wir allerdings in der 1929 vom damaligen Arbeiterbildungsverein gegründeten Blaskapelle.
Nach dem Versammlungsbeschluss im Januar 1929 wurden bereits im Februar die ersten Instrumente angeschafft, nachdem vorher von jedem Mitglied 5,- RM Zusatzbeitrag erhoben wurde. Der Kassenführer Albert Dunker setzte seine ganze Persönlichkeit für die Gründung dieser Kapelle ein. Der in Barterode geborene, damals in Lippoldsberg an der Weser wohnende Wilhelm Göbel, brachte durch sein unermüdliches Mitwirken zwei Jahre hindurch den Bläsern die ersten Kenntnisse bei. Er war damit der Lehrmeister der neugegründeten Kapelle.

1933

In diesem Jahr musste laut gesetzlicher Verfügung der Arbeiterbildungsverein aufgelöst werden.
Um einer Enteignung der Instrumente zu entgehen, wurde diese zunächst an die Bläser verkauft, damit sie als Privateigentum anzusehen waren und somit nicht von der Obrigkeit beschlagnahmt werden konnten.

1935

Der erste öffentliche Auftritt der Kapelle für die Freiwillige Feuerwehr, wenn auch noch nicht offiziell als Feuerwehrkapelle, fand bereits im Juni 1935 statt; dieses wurde von einem Gründungsmitglied mündlich überliefert. Im Protokoll der Feuerwehr ist dazu zu lesen: "Im Juni wurde dem Mitbegründer der hiesigen Wehr, Kamerad Karl Göbel, zu seinem 80. Geburtstag ein Ständchen gebracht."
Diesen ersten offiziellen Auftritt für die Feuerwehr sehen wir als Gründungsdatum unserer Feuerwehrkapelle an
.

1937

Um die damals immer noch namenlose Kapelle zu erhalten, wurde sie durch Beschluß in die Freiwillige Feuerwehr aufgenommen. Dieses geschah in der Monatsversammlung vom 7. März 1937 unter dem Vorsitz des Brandmeisters Adolf Teuteberg. Im Protokoll der Verammlung steht: "Die Versammlung beschloss einstimmig, die Kapelle des Arbeiterbildungsvereins mit sämtlichen Instrumenten, Noten und Zubehör im Wert 425,- RM zu übernehmen. Diese Vereinbarung gilt vom heutigen Tag an."

1939-45

Während der Kriegsjahre lagerten die Instrumente, in Kisten verpackt, auf dem Dachboden des Kameraden Willi Schlieper.

nach 1945

Nach Kriegsende fanden sich wieder 6 Bläser zusammen, die regelmäßig Übungsabende abhielten. Dieses waren die Kameraden Louis Schaper, August Schäfer, Heinrich Sauerland, Heinrich Schlieper, Wilhelm Bergmann und Willi Schlieper.

1949

In diesem Jahr fanden sich 5 weitere Mitbläser in der Kapelle: Adolf Schaper, Ernst Rakebrandt, Rudolf Korte, Otto Schierenberg und später Günter Bötte.

1952

1952 traten Heinrich Jakobi, Karl Teuteberg, Hermann Thies und Willi Grünewald in die Kapelle ein. Damit war die vorläufige Stärke von 16 Bläsern erreicht. Die jungen Männer sicherten den Fortbestand der Kapelle. An Instrumenten waren vorhanden: 4 Trompeten, 3 Klarinetten, 2 Tenorhörner, 1 Althorn, 2 Posaunen, 1 Bass und 1 große Trommel. Darüber hinaus besaß Kamerad Jakob Bittermann eine eigene Trompete und der inzwischen eingetretene Ernst Nörtemann eine eigene Klarinette.

1962

Bis 1962 stand die Kapelle unter der Leitung von Louis Schaper. Sein jahrelanges Engagement sicherte das Bestehen des Vereins. 1962 übergab er den Taktstock an Rudolf Korte. Louis Schaper wurde vom Kommando der Wehr zum Ehrenkapellmeister ernannt. In diesem Jahr trat außerdem noch Oswald Rogowski aus Güntersen in die Kapelle ein.

bis 1971

Bis 1971 fanden die wöchentlichen Übungsabende in der Gastwirtschaft Plumbohm in Barterode statt. Im Vorzimmer der Kegelbahn saßen die 16 Bläser an einem langen Tisch. Der Kapellmeister saß an der Stirnseite mit einer Wandleuchte im Rücken. Als Notenhalter wurden die Biergläser entfremdet, an die die Noten angelehnt wurden.

1972

Seit 1972 finden die Übungsabende im Feuerwehrschulungsraum in der ehemaligen Schule (heute DGH) statt.
Im Herbst 1972 schlossen sich die Feuerwehrkapellen von Barterode und Varlosen zusammen, nachdem die Varlöser Bläaser ohne Kapellenleiter auskommen mußten. Sie traten nun gemeinsam als "Feuerwehrkapelle Barterode-Varlosen" auf. Die Übungsabende fanden zeitweise abwechselnd in Barterode und Varlosen statt. In dieser Zeit bestand die Kapelle aus 31 Bläsern, davon 22 aus Barterode und 9 aus Varlosen. Nachdem sich die Varlöser Gruppe auf 3 Bläser reduziert hatte, wurde die Kapelle im gegenseitigen Einvernehmen wieder in "Feuerwehrkapelle Barterode" umbenannt.
Ende 1980 wurde die Verbindung ganz aufgelöst.

1975

Anläßlich des 40-jährigen Bestehens wurde ein Musikfest vom 30.05 - 02.06.1975 gefeiert.

1977

Vergnügungsfahrt nach Dänemark und Schweden.

1978

Seit 1978 findet alljährlich eine Generalversammlung statt, um über Terminplanung, Notenbeschaffung, Reparatur und Anschaffung von Instrumenten sowie anderen Dingen zu beraten.
Bei dieser Versammlung wurde das Amt des Schriftführers eingeführt, außerdem werden bei dieser Zusammenkunft die übrigen Funktionsträger gewählt. Hier wird auch verlesen, wie oft jemand bei den Übungsstunden gefehlt hat. Diese Amt hat unser Kamerad Herbert Traupe 1982 eingeführt und übernommen; wie sich gezeigt hat eine wirkungsvolle Maßnahme. Ferner kommt es zu einer Aussprache über alle möglichen Belange in und um die Kapelle. Die Versammlungen finden in Anwesendheit des Ortsbrandmeisters statt.
Gleich auf der ersten Generalversammlung wurde beschlossen, eine jährliche Übungsfreizeit im Feuerwehrzentrum Potzwenden stattfinden zu lassen. Anfänglich nur für die Nachwuchsbläser gedacht, nahmen bald alle Musiker daran teil.

1979

In diesem Jahr bekam die Kapelle das erste Mal weibliche Verstärkung. Die ersten Damen bzw. Mädchen in der Feuerwehrkapelle Barterode waren: Marion Brandt, Christine Wulf, Claudia Brinkmann-Schodder, Karin Güring und Christina Döring.
Vergnügungsfahrt in die Rhön.

1980

In diesem Jahr wurde der Vergnügungsausschuss eingeführt, der für die Planung und Durchführung von geselligen Veranstaltungen verantwortlich ist.
Vergnügungsfahrt nach Heidelberg.

1982

Vergnügungsfahrt ins Zillertal.

1984

Mit der Generalversammlung 1984 wurde das Amt des Instrumentenwartes eingeführt, um den aufgestockten Bestand an Instrumenten zu betreuen.
Vergnügungsfahrt nach Freiburg.

1985

Anläßlich des 50-jährigen Bestehens wurde ein Musikfest vom 28.06. - 01.07.1985 gefeiert.
Vergnügungsfahrt nach Grömitz an der Ostsee.

1986

Vergnügungsfahrt nach Kleestadt, Vielbrunn.

1988

In diesem Jahr wurde das Amt des Notenwartes eingeführt.
Vergnügungsfahrt nach Ramsau am Dachstein.

1990

Das Jahr begann im Rahmen der 1000-Jahrfeier am Neujahrstag mit einem Konzert in Adelebsen. Im Laufe des Jahres fanden noch weitere Auftritte im Rahmen dieser Feier statt. Besonders zu erwähnen ist hierbei der historische Festumzug, der von Lödingsen nach Adelebsen führte.
Vergnügungsfahrt über die Mosel.

1992

1992 wurden beim alljährlichen Wandertag erstmalig im Schützenhaus ein Schützenkönig und eine Schützenkönigin der Kapelle ausgeschossen.
Auf der Generalversammlung übergab Kapellenleiter Rudolf Korte, nach 30-jähriger Leitung der Feuerwehrkapelle, den Taktstock an Karl-Ernst Wegener.
Bei diesem Anlaß wurde beschlossen, die Belastung des Kapellenleiters durch die Einführung eines geschäftlichen Leiters zu verringern.
Unter der Leitung von Rudolf Korte wurde nicht nur das Repertoire erweitert, sondern es stieg auch die Zahl der Mitglieder auf 40 aktive Musiker an. Sein Engagement über die ganzen Jahre ist um so höher zu würdigen, weil er von 1965 - 1978 seinen Wohnsitz in Göttingen hatte. Er scheute weder Kosten noch Mühen, um bei den Übungsabenden und Auftritten stets dabei sein zu können. Durch seine ruhige, vermittelnde Art sorgte er maßgeblich für die Harmonie und das Zusammenwirken von alt und jung, welches die Kapelle auszeichnet. Und so war er für die jungen Musiker, die seit den 70er Jahren in die Kapelle kamen, die Respektsperson, und er ist es bis heute geblieben.
Für seine Verdienste um die Feuerwehrkapelle wurde er schon beim Kapellenfest 1975 zum Löschmeister befördert;
die Kapelle ehrte ihn 1992 durch die Ernennung zum Ehrenkapellmeister.
Vergnügungsfahrt in den bayrischen Wald.

1994

Am 8. Juli wurde die Feuerwehrkapelle die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt zuerkannt.
Vergnügungsfahrt ins Erzgebirge nach Schönheide.

1995

Anläßlich des 60-jährigen Bestehens wurde ein Musikfest vom 15.06 - 19.06.1995 gefeiert.
Die jährliche Übungsfreizeit findet ab nun immer in Hann. Münden in der Jugendherberge statt.

1996

Vergnügungsfahrt in den Allgäu nach Langenwang.

1998

Teilnahme am Musikkulturpreiswettbewerb des Landkreis Göttingen. Nachdem Erreichen der Endrunde blieben noch 10 Kapellen übrig. Alle 10 Kapellen wurden mit dem Musikkulturpreis ausgezeichnet.
Vergnügungsfahrt nach Maurach am Achensee
1-tägige Vergnügungsfahrt nach Kleestadt.

2000

Am 09.04.2000 fand unser 1. Frühjahrskonzert in der Festhalle in Imbsen statt. Musikalische Highlights waren unteranderem die "Hymne und Triumphmarsch" aus der Oper "Aida" von Giuseppe Verdi, der "Second Waltz" aus der Jazzsuite Nr.2 von Dmitri Shostakowitsch, der Potpourri "Besuch bei Offenbach" mit Melodien von Jaques Offenbach oder das Stück "Don't cry for me, Argentina" aus der Rock-Oper "Evita" von Andrew Lloyd Webber.

2001

Anläßlich des 66-jährigen Bestehens wurde ein Musikfest vom 15.06. - 18.06.2001 gefeiert unter dem Motto "66 Jahre und kein bißchen leise..."
Vergnügungsfahrt nach Arnstadt in Thüringen.

2002

Am 28.04.2002 fand unser 2. Frühjahrskonzert in der Stadthalle in Dransfeld statt.
Auf der Generalversammlung vom 07.11.2002 übergibt Karl-Ernst Wegener, nach 10-jähriger Leitung, den Taktstock an Rüdiger Korte.
Unter der Leitung von Karl-Ernst Wegener wurde nicht nur das Repertoire erweitert, sondern es wurden auch neue Instrumentengruppen in die Kapelle eingeführt. Unter seiner Leitung entstand ein neues Querflöten- und Saxophonregister.

2003

Am 18.05.2003 fand unser 3. Frühjahrskonzert in der Dransfelder Stadthalle statt. Musikalisch Highlights waren unteranderem: "Morgenstimmung" aus der "Peer Gynt" Suite No.1, op. 46 von Edward Grieg oder "Frank Sinatra in Concert", ein Potpourri bekannter Melodien vom berühmten Entertainer Frank Sinatra.

2004

Am 16.05.2004 fand unser 4. Frühjahrskonzert in der Stadthalle in Dransfeld statt. Musikalisch Highlights waren unteranderem der Einzugsmarsch aus der Operette "Der Zigeunerbaron" von Johann Strauß, die "Carmen Suite" aus der Oper "Carmen" von Georges Bizet oder der Potpourri aus dem Musical "Annie get your gun" von Irving Berlin.
Vergnügungsfahrt nach Schwerin, Bad Doberan, Wismar (siehe Galerie).

2005

Die Feuerwehrkapelle Barterode begeht ihr 70-jähriges Bestehen.
Im Göttinger Tageblatt erscheint ein Artikel zum Geburtstag der Feuerwehrkapelle (siehe Pressebericht).

2006


Vergnügungsfahrt nach Bad Brückenau und Bad Kissingen (siehe Galerie).

2010


Fest zum 75.-jährigen Jubiläum (27.-29. August 2010)

2015


80.-jähriges Jubiläum
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